Die Frage nach der richtigen Deckungssumme ist eine der wichtigsten beim Abschluss einer Pferdehaftpflichtversicherung. Zu wenig Deckung kann existenzbedrohend werden, zu viel Deckung kostet unnötig Geld.
Was bedeutet Deckungssumme?
Die Deckungssumme ist der maximale Betrag, den Ihre Versicherung im Schadensfall übernimmt. Übersteigt ein Schaden diese Summe, müssen Sie die Differenz selbst zahlen – notfalls aus Ihrem Privatvermögen.
Empfehlung der Experten: 15 Mio. €
| Deckungssumme | Jahresbeitrag ca. | Geeignet für |
|---|---|---|
| 5 Mio. € | 29–45 € | Absolutes Minimum – nur für sehr kleine Risiken |
| 10 Mio. € | 39–65 € | Standard – für die meisten Privathalter ausreichend |
| 15 Mio. € | 55–90 € | Empfohlen – beste Absicherung für kleinen Aufpreis |
Warum 15 Mio. €?
Personenschäden mit dauerhafter Beeinträchtigung oder Tod können Schadensersatzforderungen von 1–5 Mio. € auslösen. Wenn ein verletzter Mensch dauerhaft pflegebedürftig wird, steigen die Kosten auf 10–15 Mio. € über die gesamte Lebenszeit. Eine höhere Deckungssumme kostet Sie nur 10–20 € Aufpreis pro Jahr – und schützt vor dem Worst Case.
Rechenbeispiel
Ein Reiter wird durch Ihr Pferd dauerhaft querschnittsgelähmt. Monatliche Pflegekosten: 4.000 €. Bei 40 Jahren Lebenserwartung: 1.920.000 € nur für Pflege. Dazu kommen Schmerzensgeld, Verdienstausfall, Arztkosten, Umbaukosten der Wohnung...
Mit 5 Mio. € Deckung wären Sie in einem solchen Fall unterversichert.
Fazit
Wählen Sie mindestens 10 Mio. €, idealerweise 15 Mio. €. Der Aufpreis ist minimal – der Schutz maximal. Jetzt vergleichen →