Für Therapeutisches Reiten stellen sich bei der Pferdehaftpflichtversicherung besondere Fragen: Deckt mein Tarif die Nutzungsart "Therapiereiten" ab? Was passiert bei einem Unfall während des Sports? Welche Anbieter sind am besten für meine Situation?

Pferdehaftpflicht beim Therapiereiten: Was Sie wissen müssen

Grundsätzlich haften Pferdehalter nach §833 BGB für alle Schäden ihres Tieres – unabhängig von der Nutzungsart. Beim Therapiereiten gibt es aber spezifische Risiken:

  • Dritte können schnell zu Schaden kommen – etwa Spaziergänger, Radfahrer, Zaungäste
  • Auch bei harmlosen Freizeitausritten: Pferd kann scheuen, ausbrechen oder beißen
  • Hüter-Schutz: Wenn Reitschüler, Trainer oder Reitbeteiligungen mit dem Pferd umgehen

Welchen Tarif brauchen Therapeutisches Reiten?

Für Therapiereiten reicht in den meisten Fällen ein solider Standard-Tarif aus.

AnbieterTurnierschutzDeckungPreis/Jahr
DEVKOptional15 Mio. €ab 39 €
HanseMerkurN/A10 Mio. €ab 29 €
HelvetiaInklusive15 Mio. €ab 45 €

Checkliste Pferdehaftpflicht für Therapeutisches Reiten

  • ☑ Standard-Halterhaftpflicht mit 10 Mio. € Deckung
  • ☑ Hüter- und Führerhaftpflicht (für Training mit Trainer)
  • ☑ Auslandsschutz für Ausritte grenznaher Regionen
  • ☑ Flurschäden: bei Weidehaltung immer prüfen
  • ☑ Forderungsausfall: wenn Verursacher nicht zahlen kann

Häufige Fragen für Therapeutisches Reiten

Bin ich beim Therapiereiten automatisch versichert?

Nur wenn Ihr Tarif die entsprechende Nutzungsart explizit abdeckt. Standard-Tarife decken Freizeitnutzung in der Regel ab.

Was passiert, wenn mein Pferd beim Therapiereiten jemanden verletzt?

Als Pferdehalter haften Sie nach §833 BGB. Ihre Pferdehaftpflichtversicherung übernimmt die Schadensersatzforderungen – vorausgesetzt, der Schaden ist durch den Tarif gedeckt.

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