Als Besitzer eines Frieses fragen Sie sich vielleicht: Brauche ich eine spezielle Pferdehaftpflicht für Friesen? Die kurze Antwort: Nein – aber es gibt wichtige Punkte zu beachten, die speziell für die typische Nutzung von Friesen relevant sind.

Friesen: Besonderheiten bei der Haftpflicht

Friesen werden hauptsächlich für Freizeitreiten, Kutschfahrten, Barockdressur eingesetzt. Daraus ergeben sich spezifische Risiken und Anforderungen an den Versicherungsschutz:

  • Nutzungsart "Freizeitreiten, Kutschfahrten, Barockdressur" – prüfen Sie ob Ihr Tarif diese Nutzung explizit abdeckt
  • Freizeitschutz: Standard-Tarif meist ausreichend
  • Als Großpferd mit hoher Körpermasse besonders wichtig: maximale Deckungssumme wählen

Empfohlene Tarife für Friesen-Besitzer

AnbieterDeckungPreis/JahrEignung
DEVK15 Mio. €ab 39 €Freizeit + Wanderreiten
HanseMerkur10 Mio. €ab 29 €Günstiger Einstieg
Helvetia15 Mio. €ab 45 €Kombischutz Reiter + Pferd

Was kostet Pferdehaftpflicht für einen Friese?

Der Beitrag hängt nicht von der Rasse ab, sondern von der Nutzungsart und dem gewählten Tarif. Für einen Friese in typischer Nutzung (Freizeitreiten) zahlen Sie:

  • Basis: 29–45 € pro Jahr
  • Standard mit Hüterschutz: 39–65 € pro Jahr
  • Premium mit Turnierschutz: 55–120 € pro Jahr

Tipps speziell für Friesen-Besitzer

  • Für Turnierpferde: Turnierschutz bereits im Basis-Tarif prüfen
  • Bei Reitbeteiligung immer Hüterhaftpflicht einschließen
  • Für Kutschsport: gesonderten Gespannschutz prüfen
  • Mehrere Friesen? Gruppenrabatte nutzen und Kosten senken

Checkliste: Pferdehaftpflicht für Ihren Friese

  • ☑ Deckungssumme mindestens 10 Mio. € (15 Mio. empfohlen)
  • ☑ Nutzungsart Freizeitreiten abgedeckt?
  • ☑ Hüter- und Führerhaftpflicht einschließen
  • ☑ Flurschäden bei Weidehaltung prüfen
  • ☑ Auslandsschutz falls Sie mit dem Pferd reisen
  • ☑ Mindestens 3 Anbieter vergleichen

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