Wenn du nie auf Turnieren bist: Was braucht dein Freizeitpferd?
Nicht jeder Pferdebesitzer reitet Turniere. Viele genießen ihr Pferd ausschließlich im Freizeitbereich – auf Ausritten, auf der Koppel, im Gelände. Reicht dafür ein einfacher Basis-Tarif?
Was der Basis-Tarif abdeckt
Ein guter Freizeitreiter-Tarif deckt typischerweise ab:
- Schäden durch das Pferd auf Ausritten und Wegen
- Schäden auf der Koppel und im Stall
- Schäden beim Transport (Be-/Entladen)
- Schäden durch Reitbeteiligungen (wenn eingeschlossen)
Was der Basis-Tarif NICHT abdeckt
- Turnierteilnahmen (jegliche Art)
- Kutschenfahrten (oft Zusatz-Klausel nötig)
- Hengsthalter-Risiken (Deckbetrieb)
- Gewerbliche Nutzung (Reitschule, Verleih)
Für wen reicht der Basis-Tarif?
- ☑ Freizeitreiter ohne Turnierpläne
- ☑ Pferdehalter auf Koppel und Paddock
- ☑ Renter und Seniorenpferde
- ☑ Kinder-/Familienpferde für Freizeitreiten
Wann sollte man aufstocken?
Selbst wenn du keine Turniere reitest – wenn du regelmäßig auf öffentlichen Reitwegen, Straßen oder im Gelände mit anderen Menschen unterwegs bist, empfiehlt sich eine höhere Deckungssumme. Die Prämienunterschiede sind minimal.
Fazit
Für reine Freizeitreiter reicht ein Basis-Tarif – sofern Deckungssumme, Reitbeteiligung und Geltungsbereich stimmen. Turniere? Extra-Klausel. Kutsche? Extra-Klausel. Alles andere: Basis ist gut.