Pferd tritt Person — die gefährlichste Situation

Trittverletzungen durch Pferde gehören zu den schwerwiegendsten Schadensfällen in der Pferdehaltung. Knochenbrüche, Platzwunden, innere Verletzungen — die Folgekosten können existenzbedrohend sein. Nur eine gute Pferdehaftpflichtversicherung schützt Sie.

Was kann passieren?

Selbst gut erzogene Pferde können erschrecken und unkontrolliert treten. Typische Situationen:

  • Beim Hufe aufheben oder Pflege
  • Erschrecken durch Hunde, Geräusche, Fahrzeuge
  • Bei der Weidearbeit
  • Beim Einfangen oder Transport
  • Fremde Personen im Nahbereich des Pferdes

Schadensumfang

Trittverletzungen können Schadensansprüche in sechsstelliger Höhe auslösen:

  • Behandlungskosten: 2.000–50.000+ €
  • Schmerzensgeld: 5.000–100.000+ €
  • Verdienstausfall (dauerhaft!): bis zu lebenslangen Renten
  • Pflegekosten bei Dauerschäden: Hunderttausende €

Warum die Deckungssumme entscheidend ist

Günstige Versicherungen bieten 3 Millionen € Deckungssumme — das klingt viel. Bei dauerhafter Berufsunfähigkeit einer 35-jährigen Person reicht das aber möglicherweise nicht. Experten empfehlen mindestens 15 Millionen € Personenschadensdeckung.

Was die Versicherung prüft

  • War das Pferd ordnungsgemäß gesichert?
  • Hatte die verletzte Person Zutritt?
  • Lag Mitverschulden vor?
  • Wurde der Schaden rechtzeitig gemeldet?

Wichtig: Die Tierhalterhaftung gilt auch bei Mitverschulden des Opfers — zumindest teilweise. Nur bei vollständiger Eigengefährdung (z.B. jemand klettert unerlaubt in den Stall) kann die Haftung entfallen.