Westernreiten Pferd mit Reiter beim Turnier

OP-Versicherung für Pferde: Kosten, Leistungen und Vergleich

Was deckt die OP-Versicherung fuer Pferde ab?

Eine OP-Versicherung fuer Pferde uebernimmt die Kosten fuer chirurgische Eingriffe, die unter Vollnarkose oder Sedation durchgefuehrt werden. Sie ist die beliebteste Form der Pferdekrankenversicherung, da sie gezielt die groessten finanziellen Risiken abdeckt. Denn gerade Operationen koennen bei Pferden schnell Tausende Euro kosten – Summen, die aus dem laufenden Budget kaum zu stemmen sind.

Zu den haeufigsten Operationen bei Pferden gehoert die Kolik-OP. Koliken sind der Notfall Nummer eins in der Pferdemedizin und koennen lebensbedrohlich verlaufen. Eine Kolik-Operation kostet je nach Klinik und Schweregrad zwischen 3.000 und 7.000 Euro, in komplizierten Faellen mit laengerem Klinikaufenthalt sogar bis zu 10.000 Euro. Ohne OP-Versicherung muessen Pferdebesitzer diese Kosten vollstaendig selbst tragen – oder im schlimmsten Fall aus finanziellen Gruenden auf die lebensrettende Operation verzichten.

Weitere haeufige Eingriffe sind Frakturbehandlungen (5.000 bis 15.000 Euro), die Entfernung von Chips (Osteochondrosis dissecans) fuer 2.000 bis 4.000 Euro pro Gelenk, sowie Griffelbeinoperationen (1.500 bis 3.500 Euro). Auch Operationen an Sehnen und Baendern, die bei Sportpferden keine Seltenheit sind, bewegen sich im Bereich von 3.000 bis 8.000 Euro. Die OP-Versicherung federt diese finanziellen Belastungen zuverlaessig ab.

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Kosten der OP-Versicherung: Monatliche Beitraege im Ueberblick

Die monatlichen Kosten fuer eine Pferde-OP-Versicherung liegen je nach Anbieter und Tarifumfang zwischen 20 und 60 Euro. Einfache Basistarife starten bereits bei rund 20 Euro monatlich, bieten dafuer aber oft nur eine begrenzte Kostenuebernahme bis zum einfachen Satz der Gebuehrenordnung fuer Tieraerzte (GOT). Premium-Tarife mit Erstattung bis zum dreifachen oder vierfachen GOT-Satz liegen bei 40 bis 60 Euro pro Monat.

Der GOT-Satz (Gebuehrenordnung fuer Tieraerzte) ist ein entscheidender Faktor bei der Tarifwahl. Tieraerzte koennen je nach Aufwand und Zeitpunkt (Nacht, Wochenende, Notfall) bis zum vierfachen Satz abrechnen. Eine OP-Versicherung, die nur den einfachen Satz erstattet, laesst Sie bei einem Notfall-Eingriff am Wochenende auf einem erheblichen Eigenanteil sitzen. Achten Sie daher auf mindestens den zweifachen, besser den dreifachen GOT-Satz.

Zu beachten sind ausserdem Wartezeiten, die bei den meisten Anbietern zwischen 1 und 6 Monaten betragen. Waehrend dieser Zeit besteht noch kein Versicherungsschutz. Auch Altersgrenzen spielen eine Rolle: Viele Versicherer nehmen Pferde nur bis zu einem bestimmten Alter (haeufig 18 bis 20 Jahre) auf oder erheben ab einem gewissen Alter deutliche Zuschlaege. Manche Tarife schliessen bestimmte Vorerkrankungen oder Operationen an bereits diagnostizierten Erkrankungen aus.

OP-Versicherung vs. Pferdekrankenversicherung: Der Unterschied

Die OP-Versicherung deckt ausschliesslich chirurgische Eingriffe und die damit verbundene Nachsorge ab. Sie ist die kostenguenstigere Variante und schuetzt vor den groessten Einzelkosten. Die Pferdekrankenversicherung (Vollversicherung) hingegen uebernimmt auch ambulante Behandlungen, Medikamente, Diagnostik wie Roentgen und Ultraschall sowie regelmaessige Tierarztbesuche. Dafuer liegen die Beitraege bei 150 bis 400 Euro monatlich – deutlich hoeher als bei der reinen OP-Versicherung.

Fuer die meisten Pferdebesitzer bietet die OP-Versicherung das beste Preis-Leistungs-Verhaeltnis. Regulaere Tierarztkosten wie Impfungen, Zahnbehandlungen und kleinere Untersuchungen sind in der Regel gut planbar und aus eigener Tasche finanzierbar. Die grossen, unvorhersehbaren Kostenrisiken – eben die Operationen – werden durch die OP-Versicherung aufgefangen. Wer ein aelteres Pferd oder ein Pferd mit Vorerkrankungen besitzt, sollte die Krankenversicherung dennoch in Betracht ziehen.

Einen umfassenden Vergleich aktueller OP-Versicherungen finden Sie auf unserer Seite Vergleich & Testsieger. Dort sehen Sie auf einen Blick, welche Anbieter das beste Preis-Leistungs-Verhaeltnis bieten.

Haeufige Fragen zur Pferde-OP-Versicherung

Lohnt sich eine OP-Versicherung fuer aeltere Pferde?

Ja, gerade aeltere Pferde haben ein erhoehtes Risiko fuer Koliken und degenerative Erkrankungen, die eine Operation erfordern koennen. Allerdings steigen die Beitraege mit dem Alter, und manche Versicherer nehmen Pferde ueber 20 Jahre nicht mehr auf. Wer fruehzeitig abschliesst, profitiert von guenstigeren Beitraegen und lueckenlosem Schutz.

Werden Kolik-OPs von jeder OP-Versicherung abgedeckt?

In der Regel ja – die Kolik-OP ist der haeufigste und teuerste Eingriff und wird von nahezu allen Anbietern uebernommen. Achten Sie jedoch auf moegliche Einschraenkungen wie Hoechsterstattungsbetraege pro Jahr oder Wartezeiten speziell fuer Kolik-Operationen, die bei manchen Tarifen laenger sein koennen.

Was passiert, wenn mein Pferd vor Ablauf der Wartezeit operiert werden muss?

Wenn eine Operation innerhalb der Wartezeit (meist 1 bis 6 Monate nach Vertragsabschluss) noetig wird, traegt der Versicherer die Kosten nicht. Sie muessen die gesamten OP-Kosten selbst bezahlen. Deshalb empfiehlt es sich, die Versicherung so frueh wie moeglich abzuschliessen – idealerweise bei einem gesunden, jungen Pferd.

Weiterlesen: Pferdehaftpflicht Ratgeber

Video: Pferdehaftpflichtversicherung erklärt

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine Pferde-OP-Versicherung?

Die monatlichen Beitraege liegen je nach Anbieter und Tarifumfang zwischen 20 und 60 Euro. Einfache Basistarife starten bei rund 20 Euro monatlich mit Erstattung bis zum einfachen GOT-Satz. Premium-Tarife mit Erstattung bis zum drei- oder vierfachen GOT-Satz kosten 40 bis 60 Euro pro Monat, bieten dafuer aber deutlich besseren Schutz bei Notfall-Operationen.

Welche OPs werden abgedeckt?

Die meisten OP-Versicherungen decken alle chirurgischen Eingriffe unter Vollnarkose oder Sedation ab, darunter Kolik-OPs (3.000 bis 10.000 Euro), Frakturbehandlungen (5.000 bis 15.000 Euro), Chip-Entfernungen (2.000 bis 4.000 Euro) und Griffelbeinoperationen. Auch Sehnen- und Baenderoperationen, die bei Sportpferden haeufig vorkommen, sind in der Regel eingeschlossen.

Was ist der Unterschied zwischen OP- und Krankenversicherung fuer Pferde?

Die OP-Versicherung deckt ausschliesslich chirurgische Eingriffe und die damit verbundene Nachsorge ab und kostet 20 bis 60 Euro monatlich. Die Pferdekrankenversicherung (Vollversicherung) uebernimmt zusaetzlich ambulante Behandlungen, Medikamente, Diagnostik und regelmaessige Tierarztbesuche, kostet dafuer aber 150 bis 400 Euro pro Monat. Fuer die meisten Pferdebesitzer bietet die OP-Versicherung das beste Preis-Leistungs-Verhaeltnis.

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